russrevolujrVortrag in der Steinwache von Prof. Dr. Martin Aust

Die Russische Revolution  hatte eine überragende und kaum zu überschätzende Wirkung auf das 20. Jahrhundert. Sie war die gewaltigste Revolutionsbewegung der modernen Geschichte und veränderte die Welt nachhaltig. Zwischen 1917 und 1991 spielte die Sowjetunion eine entscheidende Rolle bei allen Ereignissen, die den Lauf der Weltgeschichte beeinflussten. Grund genug, sich rund um den 100. Jahrestag der Russischen Revolution auch in Nordrhein-Westfalen ausführlich mit den Umwälzungen, ihren Voraussetzungen und Folgen zu beschäftigen.

Geschichte der Russischen Revolution

Martin Aust führt in seinem Vortrag in die Geschichte der Russischen Revolution ein. Dabei betrachtet er nicht nur die Ereignisse in St. Petersburg und Moskau: Zwischen 1905 und 1921 rangen auf dem gesamten Territorium des alten Zarenreiches Menschen und Parteien um ihr Überleben und die neue Ordnung. Nur wer das Zarenreich als Imperium sieht und die Komplexität des Vielvölkerstaates berücksichtigt, wird auch der Vielfalt der Russischen Revolutionen gerecht werden und den Übergang zum Sowjetimperium verstehen.
Martin Aust ist Professor für Osteuropäische Geschichte an der Rheinischen Friedrichs-Wilhelms-Universität Bonn

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung NRW, dem Verein Gegen Vergessen für Demokratie e.V., dem Fritz-Hüser-Institut, der VHS Dortmund, dem Kino im U und dem Historischen Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark.

Donnerstag,  22. Juni 2017, 19 Uhr
Steinwache, Streinstraße 50

Die Russischen Revolutionen 1917 und ihre Bedeutungen bis 2017
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