Verbotene Bücher in den USA

Was haben laut der amerikanischen Autorenvereinigung PEN America die Bücher „Das Tagebuch der Anne rank“, George Orwells‘ dystopischer Roman „1984“ und Dickey James „Die Bibel“ gemeinsam?  Sie alle stehen auf der PEN America Banned-Books-Liste [1] für das Berichtsjahr 2024-2025.

PEN America erklärt, dass Bücher in vereinzelten Bundesstaaten der USA seit 2022 unter der Besorgnis um den Kinder- und Jugendschutz herausgefordert, verboten und aus Schul- und Öffentlichen Bibliotheken entfernt wurden, weil sie gleichgeschlechtliche Beziehungen zeigen, über Identität und Körper sprechen, sowie Rassismus und Gewalt thematisieren. Betroffen sind Bilderbücher für Kinder ebenso wie Jugendromane, literarische Klassiker und Sachbücher. Die Folgen: Weniger Bücher bedeuten weniger Perspektiven, weniger Vielfalt und weniger Möglichkeiten für junge Menschen, sich selbst in der Literatur wiederzufinden und aus ihr zu lernen[2]

Die amerikanischen Bibliotheksvereinigung (American Library Association (ALA)) listet für 2024 die meist herausgeforderten Bücher in den USA auf [3]. Auf den ersten drei Plätzen stehen Autor:innen und Themen aus dem Lesbian-, Gay-, Bisexual- and Transgender- (LGBT) sowie aus dem People of Color (PoC)-Spectrum: 1. All Boys Aren’t Blue by George M. Johnson [4], 2. Gender Queer: A Memoir by Maia Kobabe [5] und 3. The Bluest Eye by Toni Morrison [6].

Als Bibliothek stehen wir für Meinungsvielfalt, Offenheit und den freien Zugang zu Literatur und Wissen. Daher laden wir Sie herzlich ein, unsere aktuelle Ausstellung „Banned Books: Verbotene Bücher in den USA“ im Erdgeschoss der Zentralbibliothek Dortmund zu besuchen. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl an Werken, die in den USA der Zensur gebannt wurde und die Sie bei uns frei lesen und ausleihen können. Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten der Zentralbibliothek frei zugänglich. Der Eintritt ist kostenlos. Stöbern Sie, lesen Sie, bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.

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Ausstellung: Banned Books