{"id":8350,"date":"2019-06-25T14:49:56","date_gmt":"2019-06-25T12:49:56","guid":{"rendered":"http:\/\/stadt.dortmund.de\/bibliothek\/blog\/aktuelles\/?p=8350"},"modified":"2019-06-25T14:49:56","modified_gmt":"2019-06-25T12:49:56","slug":"buchpraesentation-juden-im-sport-in-der-weimarer-republik-und-im-nationalsozialismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stlb-blog.dortmund.de\/index.php\/2019\/06\/25\/buchpraesentation-juden-im-sport-in-der-weimarer-republik-und-im-nationalsozialismus\/","title":{"rendered":"BUCHPR\u00c4SENTATION: Juden im Sport in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/stadt.dortmund.de\/bibliothek\/blog\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/juden-im-sport.jfif_.jpg\" rel=\"attachment wp-att-8351\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-8351\" src=\"https:\/\/stadt.dortmund.de\/bibliothek\/blog\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/juden-im-sport.jfif_-202x300.jpg\" alt=\"juden im sport.jfif\" width=\"202\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/stlb-blog.dortmund.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/juden-im-sport.jfif_-202x300.jpg 202w, https:\/\/stlb-blog.dortmund.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/juden-im-sport.jfif_.jpg 229w\" sizes=\"auto, (max-width: 202px) 100vw, 202px\" \/><\/a><strong>Ein historisches Handbuch f\u00fcr Nordrhein-Westfalen<\/strong><\/p>\n<p>Bis heute ist das Thema Sport in Verbindung mit der j\u00fcdischen Geschichte in Deutschland immer noch weitgehend unerforscht. Vergessen sind die Leistungen und Beitr\u00e4ge vieler J\u00fcdinnen und Juden im Zusammenhang mit der Verbreitung des Sports im sozialen und gesellschaftlichen deutschen Alltag. Vergessen sind herausragende j\u00fcdische Sportlerinnen und Sportler wie Erich Schild aus Selm, Franz Orgler aus Wuppertal, Erich Klaber aus Borken, Rolf Bischofswerder aus Dortmund.<\/p>\n<p>Die Geschichte des j\u00fcdischen Sports begann Im heutigen Nordrhein-Westfalen am 11. M\u00e4rz 1902 mit der Gr\u00fcndung des J\u00fcdischen Turnvereins K\u00f6ln. Bereits ab 1925 gab es mit dem Verband j\u00fcdisch neutraler Turn- und Sportvereine Westdeutschlands (Vintus) eine j\u00fcdische Sportorganisation, die eigene Meisterschaften im Fu\u00dfball, der Leichtathletik und im Turnen veranstaltete. Da nach der Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten die b\u00fcrgerlichen Sportvereine und -verb\u00e4nde ihre j\u00fcdischen Mitglieder innerhalb weniger Wochen und Monate im vorauseilenden Gehorsam \u2013 freiwillig \u2013 ausschlossen hatten, gr\u00fcndeten sich zahlreihe weitere j\u00fcdische Sportvereine. Mit 136 Vereinen entwickelte sich in Westfalen und im Rheinland einen starke j\u00fcdische Sportkultur.<br \/>\nEiner dieser j\u00fcdischen Sportler war Erich Schild, der ab 1934 f\u00fcr den neu gegr\u00fcndeten j\u00fcdischen Sportverein Schild Dortmund startete. Der herausragende 100-m-L\u00e4ufer stand mit 10,8 Sek. auf dem vierten Platz der deutschen Rangliste und wurde er zu den Olympiaschulungslehrg\u00e4ngen 1934 und 1935 eingeladen. F\u00fcr die deutsche Olympiamannschaft 1936 wurde er jedoch als sogenannter \u201eVolljude\u201c jedoch nicht nominiert. Er floh 1936 vor den antisemitischen Diskriminierungen und Verfolgungen ins Ausland.<br \/>\nDer Titel von dem Mitherausgeber Prof. Dr. Lorenz Peiffer, em. Professor f\u00fcr Sportp\u00e4dagogik an der Universit\u00e4t Hannover vorgestellt.<\/p>\n<p>Eine Veranstaltung des Stadtarchivs Dortmund, des Historischen Vereins f\u00fcr Dortmund und die Grafschaft Mark und des Deutschen Fu\u00dfballmuseums.<\/p>\n<p>Mittwoch, 12. Juni 2019, 19 Uhr<br \/>\nStadtarchiv Dortmund, M\u00e4rkische Stra\u00dfe 14, 44135 Dortmund<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein historisches Handbuch f\u00fcr Nordrhein-Westfalen Bis heute ist das Thema Sport in Verbindung mit der j\u00fcdischen Geschichte in Deutschland immer noch weitgehend unerforscht. 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