{"id":3621,"date":"2014-12-04T15:37:01","date_gmt":"2014-12-04T13:37:01","guid":{"rendered":"http:\/\/stadt.dortmund.de\/bibliothek\/aktuelles\/?p=3621"},"modified":"2014-12-04T15:37:01","modified_gmt":"2014-12-04T13:37:01","slug":"ausstellung-der-handschriftenabteilung-exlibris-die-welt-der-kleingraphik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stlb-blog.dortmund.de\/index.php\/2014\/12\/04\/ausstellung-der-handschriftenabteilung-exlibris-die-welt-der-kleingraphik\/","title":{"rendered":"Ausstellung der Handschriftenabteilung: Exlibris &#8211; Die Welt der Kleingraphik"},"content":{"rendered":"<p>Eine Ausstellung von Andreas Raub und der<br \/>\nHandschriftenabteilung der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund<\/p>\n<p><strong>Vom 18.November 2014 bis 28. Februar 2015 im 2. Obergeschoss\u00a0 zu den \u00d6ffnungszeiten der Zentralbibliothek<\/strong><\/p>\n<p><strong>Meins, Meins, Meines!<a href=\"https:\/\/stadt.dortmund.de\/bibliothek\/blog\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Machtkaskade.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-3622\" alt=\"Machtkaskade\" src=\"https:\/\/stadt.dortmund.de\/bibliothek\/blog\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Machtkaskade-223x300.jpg\" width=\"223\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/stlb-blog.dortmund.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Machtkaskade-223x300.jpg 223w, https:\/\/stlb-blog.dortmund.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Machtkaskade.jpg 595w\" sizes=\"auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p>So k\u00f6nnte man es sagen, denn Exlibris sind urspr\u00fcnglich kleine Zettel, die als Eigentumsvermerke auf die Innenseite von Buchdeckeln geklebt wurden.Dies r\u00fchrt aus einer Zeit her, als B\u00fccher noch keine Massenware waren und als pers\u00f6nlicher, wertvoller Besitz angesehen wurden. Verlieh man ein Buch, wollte man sicherstellen, dass man es zur\u00fcckbekam.<\/p>\n<p>Gelegentlich lassen sich Buchliebhaber oder Spezialbibliotheken auch heute noch solche Gebrauchsexlibris gestalten. Neben \u201eEx Libris\u201c wird auch die Bezeichnung \u201eDieses\u00a0 Buch geh\u00f6rt\u201c oder \u201eMein Buch\u201c oder \u201eAus der Bibliothek\u201c verwendet. Die weitaus meisten Exlibris, die heute gestaltet werden, dienen aber nicht mehr der Ausstattung von B\u00fcchern. Es sind in limitierter Auflage hergestellte Originalgrafiken (Holzschnitt, Holzstich, Kupferstich, Radierung oder Lithographie), die exklusiv f\u00fcr den Eigner k\u00fcnstlerisch gestaltet werden. In j\u00fcngster Zeit werden auch vermehrt Exlibris am Computer erzeugt und dann auf Spezialpapier ausgedruckt.<\/p>\n<p><strong>Exlibris als Tauschobjekt<\/strong><\/p>\n<p>Die Losl\u00f6sung vom Buch begann schon vor 1900. Diese Bl\u00e4tter \u2013 die Motivgr\u00f6\u00dfe sollte 12 x 12 cm nicht \u00fcbersteigen- dienen den Auftraggebern, den Eignern, die Liebhaber der Kleingraphik sind, als Tauschobjekte. Passionierte Sammler lassen Dutzende, ja Hunderte von Exlibris auf ihren Namen machen und legen so Sammlungen von vielen tausend Bl\u00e4ttern an.\u00a0\u00a0\u00a0 Nicht von ungef\u00e4hr spricht man von\u00a0 der \u201eExlibriswelt\u201c \u2013 rund um diese \u201ekleinen Werke\u201c\u00a0 hat sich ein florierender, internationaler Biotop gebildet:<\/p>\n<p>In vielen Staaten gibt es Exlibrisgesellschaften, in denen sich Sammler und K\u00fcnstler zusammenfinden, es gibt auf den Handel mit Exlibris spezialisierte Antiquariate, es werden st\u00e4ndig B\u00fccher und Aufs\u00e4tze publiziert, die immer neue\u00a0 Aspekte beleuchten. Weltweit gestalten K\u00fcnstler Exlibris, einige haben sich darauf spezialisiert. Besonders in den L\u00e4ndern Osteuropas gibt es hier gro\u00dfe Meister. Immer handelt es sich um Auftragsgrafiken, sie sind auf die Initiative eines Eigners hin entstanden, der ein bestimmtes Sujet gestaltet haben wollte.<a href=\"https:\/\/stadt.dortmund.de\/bibliothek\/blog\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Exlibris2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-3626\" alt=\"Exlibris2\" src=\"https:\/\/stadt.dortmund.de\/bibliothek\/blog\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Exlibris2-258x300.jpg\" width=\"258\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Es gibt kein Thema, das es nicht gibt<\/strong><\/p>\n<p>Landschaften, St\u00e4dte, Pers\u00f6nlichkeiten, Berufe, Literarisches, Erotik, Abstraktes und Experimentelles und noch viel mehr. Kurz, alles, was sich darstellen l\u00e4\u00dft. Durch das\u00a0 fertige Blatt hinterlassen dann sowohl Eigner wie K\u00fcnstler eine Spur, eine Botschaft, die sich um die Welt verbreiten kann und noch weiterwirkt, wenn Auftraggeber wie\u00a0 Exlibrisgestalter l\u00e4ngst verschieden sind.<\/p>\n<p>Wer sich mit dem Thema Exlibris weiter befassen m\u00f6chte, findet auf der Homepage der DEG (Deutsche Exlibris-Gesellschaft) viele Informationen, Anschauungsmaterial und weiterf\u00fchrende Links: <a href=\"www.exlibris-deg.de\">www.exlibris-deg.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Ausstellung von Andreas Raub und der Handschriftenabteilung der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund Vom 18.November 2014 bis 28. Februar 2015 im 2. Obergeschoss\u00a0 zu den \u00d6ffnungszeiten der Zentralbibliothek Meins, Meins, Meines! So k\u00f6nnte man es sagen, denn Exlibris sind urspr\u00fcnglich<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[32,230,604],"class_list":["post-3621","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-veranstaltungen","tag-ausstellung","tag-handschriftenabteilung","tag-zentralbibliothek"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stlb-blog.dortmund.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3621","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/stlb-blog.dortmund.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/stlb-blog.dortmund.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stlb-blog.dortmund.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stlb-blog.dortmund.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3621"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/stlb-blog.dortmund.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3621\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stlb-blog.dortmund.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3621"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/stlb-blog.dortmund.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3621"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/stlb-blog.dortmund.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3621"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}